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Trump-Vertrauter setzt auf erneuerbare Energie – Milliardär Peter Thiel finanziert Wellenkraft-Start-up [www.fr.de]:
Trump-Vertrauter setzt auf erneuerbare Energie – Milliardär Peter Thiel finanziert Wellenkraft-Start-up
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Peter Thiel gilt als enger Unterstützer von Donald Trump und dessen Kurs für fossile Energien. Nun steckt der Tech-Milliardär 140 Millionen Dollar in ein Start-up, das Strom aus Meereswellen gewinnen will.
Frankfurt – Trotz des Slogans „Drill, Baby, Drill“, mit dem US-Präsident Donald Trump [www.fr.de]und sein Umfeld verstärkt auf Öl- und Gasförderung setzen wollen, investiert Tech-Milliardär Peter Thiel nun ausgerechnet in erneuerbare Energie. Der Unternehmer steckt 140 Millionen Dollar in das US-Start-up Panthalassa, das Strom aus Meereswellen gewinnen will.
Thiel gilt als enger Unterstützer Trumps. Er förderte außerdem die politische Karriere von US-Vizepräsident J. D. Vance. Während große Teile der US-Regierung fossile Energieträger stärken wollen, setzt Thiel nun auf ein Projekt, das erneuerbare Energie aus dem Ozean erzeugen soll.
Wellenenergie als Alternative zu Solar- und Windkraft
Panthalassa entwickelt laut Financial Times schwimmende Anlagen, die auf hoher See Strom aus Wellenbewegungen erzeugen sollen. Anders als klassische Offshore-Windparks [www.fr.de]stehen dabei keine Windräder im Mittelpunkt. Stattdessen nutzt das Unternehmen die ständige Bewegung des Wassers auf dem offenen Ozean.
Die Kraftwerke erinnern äußerlich an große Bojen. Durch ihre Bewegung im Wellengang wird Energie erzeugt, die anschließend in Strom umgewandelt wird. Die Anlagen sollen weit entfernt von Küsten eingesetzt werden, wo die Wellen besonders konstant sind. Das Unternehmen beschreibt Wellenenergie als zuverlässige Form erneuerbarer Energie. Anders als Solar- oder Windkraft [www.fr.de]könne Strom auch dann erzeugt werden, wenn keine Sonne scheint oder zeitweise wenig Wind vorhanden ist.
Strom für schwimmende Rechenzentren
Das Unternehmen verfolgt jedoch noch ein weiteres Ziel. Die schwimmenden Kraftwerke sollen zugleich als mobile Rechenzentren dienen. Dabei handelt es sich um transportierbare Anlagen mit leistungsstarken Computern und Servern, die Daten speichern und verarbeiten. Solche Rechenzentren werden unter anderem für Cloud-Dienste und Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz [www.fr.de]benötigt.
Die Idee dahinter: Die auf dem Meer erzeugte Energie könnte direkt vor Ort genutzt werden, um Computertechnik zu betreiben. Der Datenaustausch soll über Satelliten erfolgen. Dafür setzt das Unternehmen auf das Netzwerk von SpaceX. Der steigende Energiebedarf von Rechenzentren gilt weltweit als Herausforderung. Vor allem Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz benötigen enorme Mengen Strom [www.fr.de]. Unternehmen suchen deshalb zunehmend nach neuen Energiequellen und Standorten für ihre Serveranlagen.
Tech-Milliardäre setzen auf erneuerbare Energie
Panthalassa arbeitet nach eigenen Angaben bereits seit rund zehn Jahren an seiner Technologie. Neben Peter Thiel investieren weitere bekannte Namen aus der US-Techbranche in das Unternehmen. Dazu gehören laut dem Standard unter anderem PayPal-Mitgründer Max Levchin und Marc Benioff.
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Wo die ersten Anlagen eingesetzt werden sollen [www.fr.de], ist bislang nicht bekannt. Nach Angaben des Unternehmens sollen abgelegene Regionen gewählt werden, ohne den Schiffsverkehr zu beeinträchtigen. Ob sich Wellenkraftwerke wirtschaftlich durchsetzen können, bleibt offen. Die Technologie gilt seit Jahren als vielversprechend, konnte sich bislang aber kaum im großen Stil etablieren. (Verwendete Quellen: Financial Times, Der Standard)
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